Am Donnerstag, den 20.02.2020 findet um 18:00 Uhr im Männernetzwerk Dresden e.V. eine besondere Vernissage statt.

 

Wir, das Männernetzwerk Dresden e.V., sind beunruhigt über die politischen Entwicklungen im Freistaat Thüringen. Wir fordern die Politik und Verwaltung auf, die Rahmenbedingungen für eine menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit und Bildung auch in Zukunft sicherzustellen und diese mit den Akteur*innen vor Ort gemeinsam weiterzuentwickeln. In Sachsen hoffen wir auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der neuen Koalition aus CDU, SPD und Grünen, im Sinne aller hier lebenden Menschen. Wir gehen von der Vielfalt der Gesellschaft aus und treten Diskriminierungen entschlossen entgegen. Im Koalitionsvertrag sehen wir gute Ansätze und blicken der laufenden Regierungsperiode optimistisch entgegen.

Durch die Wahl des neuen Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) mit Unterstützung einer Partei, die sich gezielt gegen die Vielfalt der Gesellschaft ausspricht, sehen wir eine solche optimistische Zukunftsperspektive für unsere Kolleg*innen der Sozialen Arbeit und Bildung im Freistaat Thüringen gefährdet. Vor allem aber sorgen wir uns um die vielen Menschen, die Hilfe, Schutz und Unterstützung suchen. Eine Politik, die sich an einer vermeintlichen „Normalität“ orientiert, schließt Menschen aus, produziert persönliches Leid und schürt schwere gesellschaftliche Konflikte.

Ebenso wie wir, ermutigen wir unsere Thüringer Kolleg*innen der Sozialen Arbeit und Bildung, sich zu verbünden und sich klar zu den Menschenrechten und den im Grundgesetz verankerten Werten zu bekennen.“

Hiermit laden wir herzlich zur Finissage der Ausstellung von Julius George "Das Einzige was bleibt - Die Veränderung." ins Männernetzwerk Dresden e.V. auf die Schwepnitzer Straße 10 ein. Am 12.02.2020 ab 17.30 Uhr wollen wir mit den Besucher*innen des Männernetzwerk Dresden e.V. und dem Künstler ins Gespräch kommen. Welche Veränderungen gibt es? Welche werden bleiben, welche nicht? Wir freuen uns auf einen kurzweiligen und interessanten Abend.

 

Die gestrige Pressekonferenz der Bundesfamilienministerin Frau Dr. Giffey und dem Bundesforum Männer verkündet eine intensiveren Fokus auf die Männerarbeit als Teil der Gleichstellungsarbeit. Wir begrüßen und freuen uns über diesen Schritt, der den Weg frei macht, um deutschlandweit Männerberatung und Männerschutzwohnungen aufzubauen ohne dabei die Bedarfe an Gewaltschutz für Frauen zu vernachlässigen.

Hier gehts zur gesamten Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums.

mit Daniel Kindlimann, Männernetzwerk Mit-Gründer, Männerbewegter und Freigeist
8.11. 17 Uhr, Männernetzwerk Dresden, Schwepnitzer Str. 10

Sichtweisen und Einsichten als Mann in der eigenen Neuerfindung. Auf was freue ich mich, wenn ich alt werde? Was ist schön, wenn immer weniger geht? Daniel Kindlimann hat sich Gedanken gemacht, welche Qualitäten das Älterwerden in sich trägt. Welche grundlegenden Veränderungen begegne ich? Mit welchen Gedanken, Möglichkeiten und Mittel gestalte ich mein "Mann-Sein" in der zweiten Lebenshälfte? Ein kurzer Gedankenaustausch, eine kleine Diskussion... ganz wie es kommt.