HomeNewsalle BeiträgeSeniorenarbeitFischer Fritz: Theaterabend & Publikumsgespräch am 21.11. ab 19:30 Uhr

Fischer Fritz: Theaterabend & Publikumsgespräch am 21.11. ab 19:30 Uhr

Fischer Fritz - Auf dem Bild: Holger Hübner, Sven Hönig, Karina Plachetka - Foto: Sebastian Hoppe

Die GAMS (Geschlechtersensible Arbeit mit Männlichen Senioren) lädt Sie zu einem wunderschönen Theaterabend ein. Wir besuchen am 21.11. um 20 Uhr gemeinsam das Theaterstück „Fischer Fritz“ im „kleinen Haus“. Mit viel Humor und gleichzeitig viel Tiefe und Ernsthaftigkeit, beschäftigt sich dieses Stück mit verschiedensten Facetten des „Älterwerdens“. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch, um mit den Schauspieler*innen, der Dramaturgin und uns (Jens Geithner und Johannes Reuter vom Männernetzwerk Dresden e. V.) ins Gespräch zu kommen.

Wenn Sie Lust haben dabei zu sein, bitten wir Sie um eine verbindliche Anmeldung mit einer kurzen E-mail an: senioren@mnw-dd.de.  (Am besten bis 13.11. – fragen Sie aber auch danach gern noch an.)
Wir haben ein kleines Kontingent an Tickets, welche wir Ihnen zur Verfügung stellen können. Sollte Ihre finanzielle Situation es zulassen, freuen wir uns über eine Spende an unseren Verein. (Spendenempfehlung 10-25 Euro).

Wann: 21.11.2026,  Treff: 19:30 Uhr im Foyer – Beginn 20 Uhr. (Die Tickets werden um 19:30 Uhr verteilt.)
Wo: Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus 3 – Glacisstraße 28, 01099 Dresden

Die Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter – es ist eine öffentliche Veranstaltung des Staatsschauspiels Dresden und es können (wenn verfügbar) auch spontan an der Abendkasse noch Tickets erworben werden.

Wir freuen uns sehr auf den bunten Abend mit Ihnen.
Jens Geithner und Johannes Reuter

—
Infos zum Theaterstück: https://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/monatsplan/fischer-fritz/7382/

„Sein Leben lang fischt Fischer Fritz frische Fische – wie schon sein Vater und sein Großvater. Doch nun, nach einem Schlaganfall, nicht mehr. Da muss er mühsam mit Sprachspielen die Worte wiederfinden. „I bin a Wrack“, denkt der Fritz, doch ein Heim kommt für ihn nicht in Frage, da kann der Franz, sein Sohn, ihm noch so gut zureden. Sowieso mag Fritz mit ihm nicht mehr sprechen, seit der Franz vom Dorf in die Stadt zog, kein Fischer werden wollte und die Tradition gebrochen hat. Nach langem Schweigen und wenigen Worten einigt man sich, dass eine polnische Pflegekraft bei Fritz einzieht, die sich rund um die Uhr um ihn kümmert. Piotra hatte sich ihr Leben in Deutschland anders vorgestellt: Heimweh und Eintönigkeit durchziehen ihre Tage. Doch irgendwann kommen sich Pflegerin und Patient in ihrer Einsamkeit, dem Ringen um die neue und die verlorene Sprache und ihrem Wissen um in Vergessenheit geratene Fischrezepte näher.

Mit Witz und Sensibilität erzählt Raphaela Bardutzky von den Herausforderungen des Altwerdens, von Care-Arbeit, Generationskonflikten und den vielfältigen Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, wenn sich Sprachen, Dialekte und Lebenswege unterscheiden. Die Autorin erhielt für FISCHER FRITZ, das 2021 beim Heidelberger Stückemarkt nominiert war, den Publikumspreis zum Förderpreis für Neue Dramatik an den Münchner Kammerspielen. 2022 gehörte Raphaela Bardutzky mit der Uraufführung des Stückes vom Schauspiel Leipzig zu den Gewinner*innen der Autor*innentheatertage am Deutschen Theater in Berlin.

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 40 Minuten.
Keine Pause.“